|
08.03.2026
22:00 Uhr
|
Die bekannteste Kandidatin scheitert bei der Oberbürgermeister-Wahl. Das liegt nicht nur an ihr. Aber ihre „bürgerliche Wende“ wollte offenbar die Mehrheit nicht haben.

Dressurreiterin Lisa Müller kam im Wahlkampf zu Melanie Huml (links) nach Bamberg, aber es nützte nichts. Pia Bayer/dpa
Eine „super Geschichte“ wäre es, befand im Juni vergangenen Jahres Ministerpräsident Markus Söder (CSU), wenn Melanie Huml in ihrer Heimatstadt Bamberg als Oberbürgermeister-Kandidatin antreten würde. Zweifel waren schon damals angebracht, nie wirkte Huml selbst gänzlich überzeugt von ihrer Kandidatur. Gute acht Monate später aber lässt sich endgültig resümieren: Söder hatte Unrecht. Das war keine gute Geschichte.
Bayerns Landräte leiten die untersten Staatsbehörden und müssen draußen im Land all das umsetzen, was in den Münchner Ministerien angeordnet wird. Notfalls bleibt aber immer ein bisschen Raum für Renitenz.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: